Deklarationspflicht

 WaldAppenzell unterstützt den Forstdienst und die Waldbesitzer bei der Umsetzung der Deklarationspflicht auf Produkten, welche direkt an den Endkonsumenten gelangen. 

Deklarationspflicht für Holz und Holzprodukte    Der Bundesrat hat gestützt auf das Konsumenteninformationsgesetz eine Verordnung verabschiedet, mit der in der Schweiz eine Deklarationspflicht nach Holzart und Holz-herkunft eingeführt wird.

Gesetzliche Grundlagen  Die Verordnung des Bundesrates vom 4. Juni 2012 regelt für Holz und Holzprodukte die  Deklarationspflichten und die Kontrolle der Deklaration.  Die wichtigsten Elemente der Deklarationspflicht sind die Angabe:

‐ der Holzart, des Handelsnamens des Holzes und des wissenschaftlichen Namens  Beispiel: Weiss‐Tanne (Abies alba)  (anstelle des wissenschaftlichen Namens ist auch der Hinweis zur Holzartendatenbank  genügend. www.konsum.admin.ch/holzdeklaration/suche/index.html

‐ der Holzherkunft                                                                                                                      Beispiel: Schweiz

Geltungsbereich  Forstbetriebe und Waldeigentümer stehen nur dann in der Pflicht, wenn sie Waren direkt an  Endkonsumenten verkaufen, Beispiel: Brennholzund Energieholz, Pfähle, Bänke Finnenkerzen usw. Viel mehr betrifft die Deklarationspflicht in erster Linie Betriebe wie zum Beispiel Sägereien /  Schreinereien, welche fertige Holzprodukte direkt verkaufen. Die Deklaration erfolgt direkt auf dem  Produkt oder auf deren Verpackung.

Wald Appenzell unterstützt den Forstdienst und die Waldbesitzer bei der Umsetzung der Deklarationspflicht auf Produkten, welche direkt an den Endkonsumenten gelangen.